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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 95,38 € |
97,65 € |
-2,28 € |
-2,33 % |
24.04/14:39 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000WCH8881 |
WCH888 |
- € |
- € |
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Wacker Chemie Preisverfall von Polysilizium belastet 22.12.2011
Der Aktionär
Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" halten den Aktienkurs von Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888) für noch nicht tief genug.
Wacker Chemie zähle zu den größten Herstellern von Polysilizium weltweit. Dementsprechend leide das Unternehmen auch unter dem starken Preisverfall des Metalls. Der Preis für ein Kilogramm habe sich allein seit August von 60 auf 27 USD mehr als halbiert.
Für das dritte Quartal 2011 habe das Unternehmen einen Einbruch des Überschusses von 30% bekannt gegeben. Der Konzern verdanke es insbesondere seinen vielen lang laufenden Verträgen, dass dieser Rückgang nicht noch größer ausfalle. Diese würden Wacker Chemie nämlich noch signifikant höhere Verkaufspreise zusichern.
Die Guidance für das nächste Geschäftsjahr trübe sich auch mehr und mehr ein. Hätten Analysten im Sommer noch mit einem durchschnittlichen EpS von 12 Euro gerechnet, lägen die Schätzungen jetzt gerade einmal noch bei knapp über 6. Sofern sich die Preisentwicklung von Polysilizium nicht schnell radikal ändere, würden dem Unternehmen sogar Verluste in diesem Bereich drohen.
Auch wenn man Wacker Chemie nicht mit "normalen" Solarunternehmen vergleichen könne, so verdanke der Konzern den Großteil seines Erfolges der letzten Jahre den hohen Margen bei Polysilizium. Dies sei nun zu Ende.
Nach Meinung der Experten von "Der Aktionär" ist dieses Szenario im Aktienkurs von Wacker Chemie trotz der herben Abschläge noch nicht ausreichend eingepreist. Das Kursziel sehe man bei 45,00 Euro und ein Stopp sollte bei 68,00 Euro platziert werden. (Ausgabe 52/11 - 01/12) (22.12.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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